©Freie Wähler Straubing-Bogen

08.09.2021
Standortgespräch zum Thema Handwerk

Für den Kandidaten der Freien Wähler ist bei der Bundespolitik von entscheidender Bedeutung, dass man die Themen vor Ort an der Basis sammelt, versteht und versucht mit der nötigen Schnittmenge zu bewerten und einzubringen. Deshalb ist Muhr aktuell auf Reise durch den Wahlkreis und besucht unter anderem Kommunen und Branchen aus unterschiedlichen Regionen der Landkreise, um reinzuhorchen über aktuelle Themen.

Hierbei bat Muhr den Geschäftsführer der Knott Heizung und Sanitär GmbH, Ludwig Knott zur gemeinsamen Firmenbesichtigung, um sich mit Ihm über aktuelles aus dem Handwerk und der Branche auszutauschen. Beim Gespräch mit dem Unternehmer standen vor allem die Schwerpunkte Ausbildung, Fachpersonal, Nachhaltigkeit und Marktsituationen im Blickpunkt. Ludwig Knott berichtete, dass er in den letzten Jahren alle Ausbildungsstellen besetzten konnte und auch beim Fachpersonal derzeit keinen Mangel hat. Grundlage hierfür ist eine gute Kooperation mit der örtlichen Mittelschule und ein aktives Werben um junge Leute. Ähnlich ist es beim Fachpersonal, wenn man attraktive Rahmenbedingungen bietet, dann kann man Fachkräfte auch langfristig binden.

Für den Bundestagskandidaten Helmut Muhr, welcher als gelernter Elektromechaniker selbst aus dem Handwerk stammt ist wichtig, dass das Handwerk die Wertschätzung genießt, welche es auch verdient. Er betonte auch, dass im ländlichen Raum die klein- und mittelständischen Unternehmen das Rückgrat unserer Wirtschaft darstellen.

Die aktuellen Marktsituationen beschäftigten die beiden auch, denn die hohe Auftragslage des Handwerks wird momentan von der Materialverfügbarkeit gebremst. Die Materialverknappung stellt ein Problem und Risiko für die Betriebe sowie auch Kunden dar, mit einer unkalkulierbaren Planungssicherheit.

Ebenso wurde das Thema Verpackung von den beiden ausgiebig diskutiert. Deutschland wird als „Verpackungs-Weltmeister“ tituliert, hier liegt Helmut Muhr am Herzen, dass sowohl bei der Bürokratie als auch der Verpackung Verhältnismäßigkeit herrschen muss, welche den nötigen Einklang mit dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit findet. In den Augen von Muhr braucht es in der Politik pragmatische Lösungen, es darf nicht immer mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden.