©Freie Wähler Straubing-Bogen / Bernhard Krempl

24.09.2021
Standortgespräch zum Thema Handwerk und Mittelstand

Der Bogener FW-Bundestagskandidat Helmut Muhr, sowie Bezirks- und Kreisrat Ludwig Waas, besuchten das Mittelständische Familienunternehmen Stadler GmbH & Co. Elektro KG, in Bogen/Furth.

Bei dem Standortgespräch und der Firmenbesichtigung informierte der Firmeninhaber Ludwig Stadler eingehend über die Firmenhistorie. Das aktuell 40 Mitarbeiter starke Unternehmen wurde 1949 von seinem verstorbenen Vater Ludwig Sen. gegründet, seit 1981 leitet er nun in nächster Generation den Familienbetrieb. Beim Firmenüberblick berichtete Stadler über sein breitgefächertes Produkt- und Kundenspektrum, denn von der Automobilindustrie, Druckerei, Automatisierungstechnik, Getränke- und Lebensmittelindustrie, bis hin zu Fertighaus-Installationen deckt man einiges ab. Auch im Öffentlichen Bereich hat man verschiedenste Projekte, hier ist man unter anderem im Bereich Kläranlagen, bei Schöpfwerken, sowie Hebewerken im Einsatz.

Beim Gespräch mit dem langjährigen Unternehmer standen auch die Schwerpunkte Ausbildung, Bürokratie, Verordnungen und die Marktsituationen im Blickpunkt. Stadler betonte, dass die Verordnungen und Bürokratischen Vorschriften für einen immensen Aufwand in den Betrieben sorgen, welcher kostentechnisch nicht zu unterschätzen ist und kleinere Betriebe vor große Herausforderungen stellt. Kreis- und Bezirksrat Ludwig Waas merkte an, dass Betriebe wie Stadler durch Ihre Ausbildung von Fachkräften, auch für einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag stehen und eine enge Verbundenheit zur Region darstellen. Hier ging der Firmeninhaber auf die nicht einfache Zeit zu Beginn und während der Pandemie ein, bei der man als Familienbetrieb durch die enge Verbundenheit nicht nur den Mitarbeiter sehe, sondern auch die Familien, die dahinterstehen und man auch durch schwierige Phasen gemeinsam geht.

Für den Bundestagskandidaten Helmut Muhr, welcher als gelernter Elektromechaniker selbst aus dem Handwerk stammt ist wichtig, dass das Handwerk die Wertschätzung genießt, welche es auch verdient. Er betonte auch, dass im ländlichen Raum die klein- und mittelständischen Unternehmen das Rückgrat unserer Wirtschaft darstellen. Ihm liege auch am Herzen, dass der Faktor „Regionalität“, mehr gefördert werden muss. So sollten z.B. bei öffentlichen Vergaben/Projekten die Regionalität mehr berücksichtigt werden, denn wenn es um die oft ausgerufene Nachhaltigkeit geht, dann sollte man auch hier endlich diesen Weg einschlagen.