©Freie Wähler Straubing-Bogen / Bernhard Krempl

20.09.2021
Standortgespräch zum Thema Baugewerbe

Für den Kandidaten der Freien Wähler ist bei der Bundespolitik von entscheidender Bedeutung, dass man die Themen vor Ort an der Basis sammelt, versteht und versucht mit der nötigen Schnittmenge zu bewerten und einzubringen. Deshalb ist Muhr aktuell auf Reise durch den Wahlkreis und besucht unter anderem Kommunen und Branchen aus unterschiedlichen Regionen der Landkreise, um reinzuhorchen über aktuelle Themen.

Hierbei bat Muhr, Kreis- und Bezirksrat Ludwig Waas sowie den Ehrenobermeister der Bau-Innung Straubing-Bogen und Firmeninhaber Ludwig Hilmer zur gemeinsamen Standortbesichtigung, um sich mit Ihm über aktuelles aus dem Handwerk und der Baubranche auszutauschen. Beim Gespräch mit dem langjährigen Unternehmer standen vor allem die Schwerpunkte Ausbildung, Fachpersonal, Bürokratie und Marktsituationen im Blickpunkt.

Ludwig Hilmer, blickte dabei auch auf die bald hundertjährige Firmengeschichte zurück, aktuell sind auf dem Firmensitz in Degernbach rund 25 Mitarbeiter beschäftigt, drei davon sind Auszubildende. Der Sitz in Degernbach wurde vor 70 Jahren von seinem Vater errichtet, vor mittlerweile fast 50 Jahren machte Ludwig Hilmer seinen Meisterbrief und hat somit über ein halbes Jahrhundert Auszubildenden das Handwerk gelernt. Mit seinem Sohn Matthias geht das erfolgreiche Familienunternehmen in die nächste Generation. Hilmer berichtete eingehend, dass für Ihn als Bauunternehmer auch das Thema Mobilfunk- und Breitband sehr wichtig ist, da dies mittlerweile für eine Baustellenversorgung unabdingbar geworden ist. Zum einen um die telefonische Erreichbarkeit zu gewährleisten, zum anderen um auf kurzem Wege Daten und Planunterlagen, oder ähnliches abrufen zu können. Bei der oft im Volksmund erwähnten Bürokratie, sind es für Ihn die überwiegend die sehr langen Entscheidungswege, welche die Unternehmen aber auch Bauherren belasten. Bei der aktuellen Marktsituation liegen die größten Herausforderungen bei den gravierenden Preissteigerungen, welche aufgrund von Festpreis-Vergaben viel Unternehmerisches Risiko mitbringen und Unternehmern schwer zu schaffen machen.

Für den Bundestagskandidaten Helmut Muhr, welcher als gelernter Elektromechaniker selbst aus dem Handwerk stammt ist wichtig, dass das Handwerk die Wertschätzung genießt, welche es auch verdient. Ein wichtiger Punkt für Muhr, Hilmer und Waas war hierbei, dass der Berufsschulstandort in Bogen für die nächsten Jahre gesichert wird. Denn die heimatnahe Ausbildung ist immens wichtig für die Branche und Region, sowie auch für die Attraktivität von Ausbildungsstellen. Hilmer betonte hier vor allem die hervorragende Zusammenarbeit der Berufsschule mit den Betrieben.