©Freie Wähler Straubing-Bogen / Bernhard Krempl

17.09.2021
Freie Wähler • Standortgespräch zum Thema Stadtpolitik Bogen

Der Bogener FW-Bundestagskandidat Helmut Muhr, lud die Bezirksräte Heinrich Schmidt und Ludwig Waas zum Standortgespräch.

Helmut Muhr informierte eingehend über die aktuellen Themen aus der Bogener Stadtpolitik, sowie aktuelle Herausforderungen, Defiziten und Entwicklungschancen der Kommune. Insbesondere ging er auf die vorhandenen Leerstände und die für Bogen so wichtige Innenstadtentwicklung ein. Nach Meinung von Muhr muss über die vorhandenen Förderprogramme mit mehr Entschlossenheit „Innen- vor Außenentwicklung“ in Angriff genommen werden, um zum einen Umwelttechnischen Aspekten, wie der Flächenversiegelung entgegenzuwirken, was wiederum im Hinblick auf die zurückliegenden Unwetterereignisse mehr zu berücksichtigen ist. Zum anderen müssen aber der Bogener-Stadtplatz sowie die Ortskerne gestärkt werden. Bogen muss laut seinen Ausführungen die Entwicklungschance „Donaustrand“ mehr nutzen, hier könnte man viele neue Wege gehen, z.B. über die Bewerbung einer Landesgartenschau das Potenzial der Donau weiter erschließen, für ihn ist die Donau-Stadt Deggendorf hier ein positives Vorbild.

Im Hinblick auf Degernbach sprach Muhr die zukünftige Nutzung des noch jetzigen Grundschulgeländes an, hier hat man die Möglichkeit den Ort entscheidend zu prägen, mit Vereinsräumen oder auch dem Angebot von betreutem Wohnen. Außerdem betonte Muhr vor Schmidt und Waas auch, dass Oberalteich mit seinem Klostertrakt zu den unbeachteten Kulturschätzen unserer Heimat gehört. In seinen Augen ist es bedauerlich, dass sich über Jahrzehnte keine überregionale Funktion für dieses, im Besitz der Stadt Bogen befindliche Kulturgut, gefunden hat. Hier muss seiner Meinung nach nochmals versucht werden in einer Gemeinschaftsaktion Stadt-Landkreis- Freistaat Bayern eine Lösung zu finden. Für die Drei ist es vollkommen unverständlich, dass dieser Standort bei den Behördenverlagerungen des Freistaates nicht berücksichtigt wurde. Hier muss ihrer Meinung nach mit mehr Einsatz gekämpft werden. Eine Überlegung wert könnte auch sein, sich nach dem Platzbedarf der Universitätsstadt Straubing zu erkundigen.