21.02.2021
Freie Wähler fordern Vor-Ort-Impfungen gegen Covid-19

In einer Videokonferenz haben sich die Vorstandsmitglieder der Freien Wähler im Landkreis Straubing-Bogen für eine Vorort-Impfung gegen Covid-19 ausgesprochen. Es soll, ja muss möglich sein, dass  berechtigte Bürgerinnen und Bürger, derzeit über 80-jährige, an ihrem Wohnort geimpft werden können.

Die derzeitige Planung des Landratsamtes Straubing-Bogen mit vier Impfstationen (Mallesdorf-Pfaffenberg, Oberschneiding, Schwarzach, Konzell) zu arbeiten reicht nach Meinung der Freien Wähler in keinem Fall aus und ist auch nicht besonders praktikabel. Das geht schon los bei der Anmeldung zur Impfung mit einem komplizierten Onlineverfahren oder dauerbelegten Telefonleitungen. Auch die teils weiten Wege sind für viele Seniorinnen und Senioren eine Belastung die man vermeiden kann.

Eine Lösung vor Ort mit den Kommunen,  Hilfsorganisationen und in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis wäre eine optimale Lösung. Die Freien Wähler Bürgermeister wären sofort bereit hier mit der Organisation zu beginnen, Telefonnummern einzurichten und entsprechende Räume zur Verfügung zu stellen. Es gibt fast in allen Gemeinden  barrierefreie Bürgerhäuser, Pfarrheime, Vereinsheime, usw., die dafür geeignet sind. Diese Räume stehen im Moment sowie meistens leer und hier können die Impfungen nach dem Infektion Schutzgesetz durchgeführt werden.

Die Anmeldung sollte mit eigenen speziellen Telefonnummern und Ansprechpartnern im jeweiligen Rathaus möglich sein. Die Gemeinde organisiert mit dem Landkreis den Impftermin vor Ort und der Impfablauf wird wiederum von der Gemeinde zusammen mit den mobilen Impfteams abgestimmt und organisiert. Das gilt auch bei der Zweitimpfung. Ein Fahrdienst für immobile Impfwillige kann ebenfalls von der Gemeinde organisiert werden. Die Impfung priorisierter Personen, die aufgrund eingeschränkter Mobilität  auch mit Unterstützung nicht in der Lage sind eine Impfung in den Impfstationen der Gemeinden  zu besuchen, sollten in der Privatwohnung ihre Impfung erhalten können. Dies soll aber der Ausnahmefall sein. Hier müssen auch die arzneimittelrechtlichen und infektionsschutzrechtlichen Bestimmungwn abgeklärt werden.

Wenn jetzt eventuell Lehrer und Erzieher oder andere Berufsgruppen zur Impfung vorgezogen werden, was derzeit diskutiert wird, wäre das sicher ein weiterer guter Service vor Ort. Unkomplizierte Anmeldung, schnelle Organisation und kurze Wege wären die eindeutigen Vorteile für diesen Service in den Gemeinden.

Schaut man in die Nachbarlandkreise funktioniert dies bereits hervorragend und die Impfwilligen sind äußerst dankbar für diesen Service in den Kommunen.

Einige Freie Wähler Vorstandsmitglieder haben sich dort erkundigt und nur positive Aussagen bekommen. Die Projektplanung für Impfungen in den Gemeinden durch Mobile Impf-Teams des Landkreises Regensburg ist durchdacht und kommt sehr gut bei den Bürgerinnen und Bürger an. Deshalb fordern die Freien Wähler die sofortige Organisation der dezentralen Impfstationen in den Gemeinden des Landkreises Straubing-Bogen.