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22.07.2021
Freie Wähler Bundestagskandidat Helmut Muhr jun. stellte sich bei der FW Straubing vor

Die Vorstandschaft und die Stadtfraktion der Freien Wähler Straubing hat sich mit dem Bundestagskandidaten Helmut Muhr jun. zum Meinungsaustausch getroffen. Der Bundestagskandidat stellte sich vor und betonte, dass er von der Basis kommt und politisch etwas bewegen will.

Er ist Stadtrat in Bogen und auch Fraktionssprecher sowie Vorstand der Freien Wähler in der Rauten Stadt. Er kommt aus der Jugendarbeit und engagiert sich als sportlicher Leiter beim TSV Bogen. Seine Heimat ist die politische Mitte und er will nicht, dass rechte und linke Extremgruppen in Deutschland mitregieren. Die Freien Wähler gehören in den Bundestag um die politische Mitte zu stärken und dass die Durchgängigkeit von unten nach oben gegeben ist. In einigen Bundesländern sind die Freien Wähler bereits in den Länderparlamenten und in Bayern regieren sie bereits mit. Dies soll auch im Bund das Ziel sein, um das politische Spektrum zwischen „links“ und „rechts“ ausschöpfen zu können. Muhr betonte, die Freien Wähler kommen aus der Kommunalen Basis, kennen die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und können das nach oben transportieren. Nur wer ein Mitspracherecht hat, kann etwas bewegen, so der Kandidat. Er ging auf seine Vorstellungen ein und führte einige Bereiche auf die ihm sehr wichtig sind. In keinem Fall eine Erhöhung des Rentenalters, das wäre fatal für die Menschen in unserem Land, betonte Muhr energisch. Eine dezentrale Gesundheitsversorgung und damit die kleinen Krankenhäuser für die Notfallversorgung müssen erhalten bleiben. Hier sprach er die hohen Defizite der beiden Kliniken in Mallersdorf und Bogen an. Die Corona-Pandemie hat gezeigt wie wichtig eine optimale Versorgung auch auf dem Land ist. Das gilt auch für die Breitbandversorgung. Hier zeigten sich ebenfalls in den vergangenen Monaten die teils großen Defizite. Der optimale Ausbau lässt auf sich warten. Kinder und Jugendliche saßen auf dem flachen Land sehr oft vor dunklen Bildschirmen und konnten die schulischen Aufgaben nur bedingt lösen. Das ist für eine Industrienation wie Deutschland ein Armutszeugnis, so Muhr. Weitere Themen waren Klimaschutz, Landwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Ausbildungsplätze und das Ehrenamt. Auf die Schulstadt Straubing eingehend meinte Helmut Muhr jun., dass diese weiter ausgebaut und gefördert werden müssen. Eine gute schulische Ausbildung ist der Grundstock einer gut funktionierenden Gesellschaft. FW Stadtrat Dr. Adolf Herpich sprach den ZVI an und stellte seine Wichtigkeit heraus. Die Hafenerweiterung und der fortschreitende  Ausbau ist ein wichtiger Beitrag um eine weitere Expansion ermöglichen zu können. Die Erweiterung des BioCampus mit einer erheblichen Fördersumme vom Land Bayern, die Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergeben konnte, wird das Innovationsökosystem vor Ort, aber auch die Bioökonomie international sinnvoll ergänzen. Hier kann was Großes entstehen, betonte Herpich. Stephan Weckmann griff die durch die Corona-Pandemie am Boden liegende Gastronomie und Kulturlandschaft auf. Wir müssen schnell jetzt wieder auf die Beine kommen und Möglichkeiten finden diese Bereiche wieder zum laufen zu bringen, damit nicht bestimmte Bereiche für immer verschwinden und unsere Gesellschaft um einiges ärmer wird. Konzepte und Innovationen sind hier gefragt. Die Vorstandschaft und die Stadtratsfraktion der Freien Wähler Straubing sagten dem jungen und dynamischen Bundestagskandidaten Helmut Muh jun. ihre volle Unterstützung zu.

Bild: Bundestagskandidat Helmut Muhr jun. (3. v.re.) mit Stadträten und Vorstandsmitgliedern der Freien Wähler Straubing

Foto: Bernhard Krempl