©Freie Wähler Straubing-Bogen - Bernhard Krempl
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30.08.2021
BTW 2021 - Wahlkampftour 2. Teil

Wahlkampf mal anders! der Kandidat der Freien Wähler durchquert den kompletten Wahlkreis 231, zu Fuß und mit dem Rad, beginnend am westlichsten Standort Oberlinhardt/Mallersdorf-Pfaffenberg und dem Zieleinlauf am östlichsten Standort, Bayerisch Eisenstein. Bei der Tour besichtigte er verschiedene Standorte und tauschte sich dort themenspezifisch aus.

Nach dem „Startschuss“ in Oberlinhardt, bei dem vorherigen Bundestagskandidaten Tobias Beck lief Muhr zur ersten Station, es stand ein Besuch bei der Privatbrauerei Stöttner an, beim Gespräch mit Andreas Stöttner und auch Tobias Beck, tauschte man sich über die vielen Herausforderungen, vor denen Brauereien derzeit stehen aus. Dabei wurde deutlich wie breit die Branche sich aufstellen muss und welche innovativen Ideen und Konzepte man gehen muss um Zukunftsfähig zu sein. Passend dazu besichtigten die drei die "Stöttner Bierbar", welche mit seinem Amerikanischen Flair und dem verbundenen Konzept Bar inkl. Getränkemarkt ein neuer Weg für die Zukunft sind, sowie auch für Firmen- und Vereinsausflüge „wettersicher“ gebucht werden kann.

Anschließend machte sich Muhr per Lauf weiter nach Geiselhöring, wo er mit mit Kreisrat Bernhard Krempl, sich am Seniorenzentrum traf und sich die beiden über die derzeitigen Schwerpunkte und Problemstellen im Pflegesektor austauschen. Hauptproblemfelder sind hier vor allem die Personalknappheit von Fachkräften, aber auch der coronabedingte Ausfall von Freiwilligen, macht dem Bereich schwer zu schaffen. In den Augen von Helmut Muhr braucht der Pflegebereich nicht nur die nötige Wertschätzung, sondern auch mehr und bessere Anreize und Rahmenbedingungen, welche den Tätigkeiten nicht nur gerecht werden, sondern auch entsprechend entlohnt werden.

Anschließend ging es per Rad weiter nach Bogen, bevor Muhr am nächsten morgen mit dem Rad über Sankt Englmar nach Prackenbach reiste und sich dort mit Bürgermeister Andreas Eckl zum Rathausgespräch traf. Die beiden konnten sich hier über einige kommunale Aufgaben und Schwerpunkte unterhalten, vor denen Dörfer in dieser Größenordnung stehen. Im Anschluss joggte Helmut Muhr weiter nach Viechtach, wo er mit dem örtlichen Kreisrat Heinrich Schmidt drei Einrichtungen (Krankenhaus, Hallenbad, Hotelberufsschule) besichtigen konnte. Für Muhr steht hierbei unter anderem der Erhalt der kleinen Krankenhäuser im Vordergrund, um die ärztliche Versorgung am Land und heimatnah sicherzustellen. Des Weiteren müssen Hallenbäder aufrechterhalten werden, nicht nur für Sportunterricht und die Vereine, sondern auch für das Schwimmen lernen der Kinder. Nach Meinung der beiden soll auch die Hotelberufsschule für die Zukunft gesichert werden, der Standort Viechtach steht seit mittlerweile Jahrzehnten für die Ausbildung von Fachkräften.

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden ging es für Muhr mit dem Rad von Viechtach nach Bodenmais weiter, wo er dann zu Fuß über den Bretterschachten nach Bayerisch Eisenstein lief. Am Grenzbahnhof wurde er dann nach über 167km Anstrengung vom ehemaligen Bürgermeister Georg Bauer empfangen. Ein anschließendes Infogespräch verdeutlichte die die Herausforderungen des Grenzortes und der rein vom Tourismus abhängigen Gemeinde. Hier sind genügend Möglichkeiten um den Grenzort attraktiv in die Zukunft zu entwicklen, und das Potenzial der wunderschönen Natur noch mehr auszuspielen. Möglichkeiten bestehen vor allem in der zielgerichteten Vernetzung des ÖPNV und das schöne vor der Haustüre noch mehr zu erschließen.