Aktuelles
„Der Corona-Ausbruch in Mamming zeigt, dass neben der Erarbeitung einer Test-Strategie auch die Darstellung des Infektionsgeschehens pro Landkreis überarbeitet werden muss. Denn derzeit werden ausschließlich die Neuinfektionen der letzten sieben Tage gemessen; bei mehr als 35 Fallzahlen pro 100.000 Einwohner droht ein erneuter Lockdown. Diese Vorgehensweise ist nicht nur eindimensional, sondern trägt der tatsächlichen Situation vor Ort nicht gebührend Rechnung. Sinnvoll und notwendig wäre ein differenzierter Blick auf das lokale Infektionsgeschehen – ähnlich der kürzlich eingeführten ‚Corona-Ampel‘ in Österreich. Neben der Zahl der Neuinfektionen werden dort auch andere Daten zur Risikobewertung herangezogen: der Anteil positiver Tests an allen Testungen, die Erklärbarkeit des lokalen Infektionsherds sowie die Ressourcen im örtlichen Gesundheitssystem. Um lokale Corona Ausbrüche zu verhindern benötigen wir ein Bündel von klugen Maßnahmen. Einen zweiten Lockdown müssen wir mit allen Mitteln verhindern. Denn Infektionsschutz ist auch Wirtschaftsschutz.“
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