Aktuelles
Für den Kandidaten der Freien Wähler ist es in der Bundespolitik von entscheidender Bedeutung, die Themen vor Ort an der Basis zu sammeln, zu verstehen und mit der nötigen Schnittmenge zu bewerten und einzubringen. Deshalb ist Muhr aktuell auf Reisen durch den Wahlkreis und besucht unter anderem Kommunen und Branchen aus unterschiedlichen Regionen der Landkreise, um aktuelle Themen aufzugreifen.
Hierbei bat Muhr den Geschäftsführer der Knott Heizung und Sanitär GmbH, Ludwig Knott, zu einer gemeinsamen Firmenbesichtigung, um sich mit ihm über aktuelle Entwicklungen im Handwerk und in der Branche auszutauschen. Im Gespräch mit dem Unternehmer standen vor allem die Schwerpunkte Bürokratieabbau, Förderkulissen sowie verlässliche Rahmenbedingungen im Mittelpunkt.
Ludwig Knott berichtete, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und Änderungen bei der Förderkulisse im Jahr 2023 zu einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung geführt haben. In der Folge wurden verstärkt Öl- und Gasheizungen ausgetauscht, während die Nachfrage nach Wärmepumpen und Pelletheizungen gegenüber den Vorjahren massiv eingebrochen ist.
Laut Knott gibt es derzeit im Neubau (Einfamilienhäuser) kaum Nachfrage. Wärmepumpen werden ohnehin fast nur im Neubau genutzt, in der Sanierung hingegen kaum. Aktuell ist wieder eine erhöhte Nachfrage nach Pelletheizungen erkennbar.
Für den Bundestagskandidaten Helmut Muhr, der als gelernter Elektromechaniker selbst aus dem Handwerk stammt, ist der enorme Bürokratieanstieg für Unternehmen, insbesondere für Familienbetriebe, nicht mehr tragbar und unverhältnismäßig: „Es kann nicht sein, dass Betriebe nun auch zum GEG beraten und dokumentieren müssen. Ebenso führen QNG-Zertifizierungen mit Nachweispflicht der verbauten Produkte zu einem noch drastischeren Anstieg der Dokumentation.“
Zu den Förderanträgen fanden Muhr und Knott ebenfalls einen gemeinsamen Nenner. Diese seien deutlich komplexer geworden, und das Verfahren erfordere diverse Nachweispflichten. Kunden haben selbst trotz Förderzusagen Angst, dass Förderungen über Nacht gestrichen werden (analog zu E-Autos).
Abschließend stellte Muhr klar: „Das Handwerk hat Zukunft, ist regional und wandert nicht ab. Es braucht aber verlässliche Bedingungen, um die Klimawende voranzutreiben.