Aktuelles
Das Treffen der FW-Kreistagsfraktion in Degernbach nutzte der Bundestagskandidat der Freien Wähler, Helmut Muhr, sich bei den Kreisräten vorzustellen und seine Ziele zu erläutern. Der 34-Jährige, der als Lieferantenmanager bei einem Hersteller für Landmaschinentechnik arbeitet und in der sportlichen Leitung des TSV Bogen aktiv ist, bewarb sich bereits im vergangenen Jahr als FW-Bürgermeisterkandidat in Bogen um ein öffentliches Amt. Er sei überzeugt, dass „der Weg der Freien Wähler, auf den gesunden Menschenverstand zu setzen, nicht nur auf kommunaler Ebene, sondern auch auf Landes- und Bundesebene der richtige ist“. Er werde sich deshalb im Wahlkampf in der Region „voll einbringen“, kündigte Muhr an. Wichtig sei ihm dabei, dass es ein „sauberer Wahlkampf“ werde, setzte Muhr einen Seitenhieb auf die politischen Mitbewerber, die zuletzt mit einem Handbuch mit Argumenten gegen andere Parteien für Aufsehen gesorgt hatten. Auch FW-Kreisvorsitzender Ludwig Waas betonte: „Wir treten gegen niemanden an. Wir treten für unsere Ideen und unsere Region an.“ Muhr führte aus, dass die bundespolitische Ebene entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Lebensqualität in der Region habe: „Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen, dass junge Leute in ihrer Heimat bleiben und die, die zum Studieren weggehen, gerne wieder hierher zurückkommen.“ Beispiele dafür seien ein möglichst bürgerfreundliches Baurecht und ausreichende Mittel für eine attraktive Kinderbetreuung. Eine krasse Benachteiligung des ländlichen Raumes sieht Muhr auch im Bezug auf die Digitalisierung. Der Bund versteigert nach wie vor die Frequenzen an Höchstbietende, ohne von den Bietern eine flächendeckende Versorgung garantiert zu bekommen. Kleine Kommunen sind weder in der Lage die Versorgung verwaltungsmäßig abzuarbeiten, auch haben sie keine Möglichkeit finanziell massiv in Vorleistung zu gehen. Umsetzungen von großen Anbietern, die eine Abwicklung mittlerweile in 4-5 Jahren in Aussicht stellen, sin nicht akzeptabel. Hier darf sich der Staat nicht aus seiner Verantwortung ziehen und den ländlichen Raum so zu benachteiligen. Mit Blick auf die Wahlchancen der Freien Wähler im Bund zeigte sich Muhr zuversichtlich: „Die Leute sehen, dass wir vor Ort gute Arbeit leisten. Und nur darauf kommt es letztlich an.“
Bild: v.l. FW Kreisvorsitzender Ludwig Waas, Bundestagskandidat Helmut Muhr, stell. Fraktionsvorsitzender Tobias Beck.