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Die Freie Christliche Wählervereinigung Bogen war mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Helmut Muhr und den Stadtratskandidaten im Gasthaus Plötz, Großlintach, zu Gast. Bogens 3. Bürgermeister und Sprecher der FCW, Fritz Bittner, betonte, dass die FCW seit ihrer Zugehörigkeit im Stadtrat ein verlässlicher Partner waren und für die Bürger immer ein offenes Ohr hatten. Es habe sich zwar nicht alles Wünschenswerte umsetzen lassen, aber „wir haben viel vorangebracht“.
Bezirks- und Kreisrat Ludwig Waas meinte, dass, um die wachsenden Aufgaben der Gemeinden bewältigen zu können, es notwendig sein wird, dass sich die Kommunen zu ortsgrenzenübergreifenden Unternehmen zusammenschließen. Mutig, entschlossen, aber demütig will Muhr an seine Aufgaben rangehen. „Nein, ich werde das Rad nicht neu erfinden, aber ich werde in verschiedenen Punkten einen anderen Weg einschlagen.“ Einig seien sich alle, dass der Grundschulbau oberste Priorität besitzt. „Wir müssen die Sache jetzt schnell und zügig umsetzen“, so Muhr. Das Stadtratsgremium muss eine „Denkfabrik“ werden – Ideen dürfen kein Tabu sein. Auch wenn man dann mal belächelt wird, sollte jeder den Mut haben, auch mal laut zu denken. Natürlich darf man dabei die Finanzen der Zukunft nicht außer Acht lassen. „Wir müssen unsere junge Generation begeistern für Bogen, dass sie später auch mit ihren Familien gerne in Bogen leben.“ Muhr will der Bürgermeister für alle sein, bayerisch, hemdsärmelig, weltoffen. Er steht für ein buntes Bogen, für Migration und Inklusion. Als junger Vater ist ihm die Klimapolitik der Stadt Bogen ein wichtiges Anliegen. „Ich will den Weg für ein klimaneutrales Bogen einschlagen.“ Mit einem starken Team im Rücken wolle man eine starke Stimme sein und für ein starkes Bogen eintreten. „Wir haben eine tolle Liste mit viel Lebenserfahrung und vielen jungen engagierten Bogenern dabei, ausgewogen und kompetent.“ Anschließend stellten sich die Stadtratsbewerber der FCW persönlich vor.
Bogener Zeitung | Landkreis Straubing-Bogen | 25.02.2020