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Die Freie Christliche Wählervereinigung (FCW) Bogen war mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Helmut Muhr und den Stadtratskandidaten im Bogener Sportheim zu Gast. Bogens 3. Bürgermeister und Sprecher der FCW, Fritz Bittner, betonte, dass die Freie Christliche Wählervereinigung seit 36 Jahren Vertreter ihrer Gruppierung im Bogener Stadtrat hatte. In all den Jahren seien diese Stadträte ein verlässlicher Ansprechpartner der Bogener Bürger geblieben. Bogen habe sich in den vergangenen Jahren positiv weiterentwickelt.
Bezirksrat und Bogens Nachbarbürgermeister Ludwig Waas sprach kurz über die Notwendigkeit der interkommunalen Zusammenarbeit. Nur dadurch sei man gegenüber anderen Regionen wettbewerbsfähig. Ein erstes Projekt könnte die Zusammenarbeit in der Bewältigung des Klärschlammes werden.
Muhr stellte vier Themenbereiche heraus, die er untermauerte. Die Stadt Bogen hat 12 000 Quadratmeter Bauland erworben, zunächst sollte darauf geachtet werden, dass bei der Veräußerung der Baugrundstücke in erster Linie junge Bogener Familien zum Zug kommen, die sich ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen wollen. Es sei bekannt, dass diese Baulandflächen den Bedarf bei Weitem nicht abdecken. Schnellstmöglich muss man neues Bauland ausweisen, dabei soll man die Ortsteile mitnehmen. Die zweite Aufgabe ist im Grunde eine Weiterentwicklung der erstgenannten. Mit den jungen Familien ist abzusehen, dass Kinderbetreuungsstätten geschaffen werden müssen. Ohne die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen in einer Kommune würde das Vereinsleben nicht existieren können, so Muhr. Die Stadt muss alles tun, die Vereine zu unterstützen. Der niederbayerische Bezirkspräsident des BBV, Gerhard Stadler, sagte, dass die Landwirtschaft nicht zum Prügelknaben gemacht werden dürfe. Die Bauernschaft werde alles tun, um auch in der Zukunft die Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Anschließend stellten sich die Stadtratsbewerber der FCW vor.
Bogener Zeitung | Landkreis Straubing-Bogen | 04.02.2020