22.10.2019
Manuela Aumer als Bürgermeisterkandidatin nominiert

Hundert Prozent für Manuela Aumer

Hunderdorf. (jf) Bei ihrer Nominierungsversammlung für die Kommunalwahl 2020 haben die Mitglieder der Freien Wähler Hunderdorf (bis 24. September als Freie Wählergemeinschaft Hunderdorf -Steinburg-Gaishausen benannt) im Gasthaus Solcher in Ehren Manuela Aumer zur Bürgermeisterkandidatin gewählt. Aumer wurde ohne Gegenstimme nominiert. Ortsgruppenvorsitzende Iris Hartmann ging anfangs auf die Regularien der Wahlen ein und dankte FW-Kreisvorsitzendem Ludwig Waas schon im Voraus, dass er die Aufgabe des Versammlungsleiters übernahm.

Manuela Aumer ist 46 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach der Lehre zur Fleischereifachverkäuferin erwarb sie die Berechtigung zur Ausbilderin auf diesem Gebiet. Vor etlichen Jahren qualifizierte sie sich ein weiteres Mal und ist seither am Landratsamt beschäftigt als Fachassistentin im Lebensmittelbereich. Ehrenamtlich engagiert sie sich als stellvertretende Ortsbäuerin, als Jugendbeauftragte im Trachtenverein und als Kommunionhelferin in der Pfarrei. Bei den Freien Wählern schätzt sie zwei Merkmale. Politische Entscheidungen werden nicht von oben herab angeordnet, sondern entstünden von „unten nach oben“. Das bedeute, was den Menschen berühre, finde den Weg zum Gesetzgeber. Und es sei die Transparenz, die bei den Freien Wählern groß geschrieben wird.

Als Bürgermeisterin will Manuela Aumer eine Bürgersprechstunde zur steten Einrichtung machen. Als aktives Vereinsmitglied wisse sie nur zu gut, wie wichtig Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche seien. „Mehr Bewegung – weniger Handy (und Co.)“ hält sie für sinnvoll. Im Falle einer Wahl wolle sie sich auch dafür einsetzen, dass viele Bewohner aus der VG ihren Lebensabend im Heimatort verbringen können. Auch ein sogenanntes „Bürgertaxi“ für Fahrten zum Arzt, zur Apotheke, zum Einkaufen, für Behördengänge und zu öffentlichen, auch kirchlichen Veranstaltungen solle eingerichtet werden.

„Obwohl ich bisher kein Gemeinderatsmitglied war, traue ich mir das Amt der Bürgermeisterin zu“, sagt sie voller Optimismus. „Für die Verwaltungsaufgaben gibt es nach wie vor die einzelnen Fachreferate mit der Geschäftsstellenleitung.“

Fünf Frauen auf der Liste

Alles Weitere ließe sich mit viel Fleiß, Offenheit und gutem Willen meistern. „Wenn man sich unsere Kandidatenliste anschaut – es sind alle Alters- und Berufsgruppen vertreten – und darauf baut, dass Frauen Frauen wählen, dann wird das gut für unsere Gemeinde.“

Die weiteren fünfzehn Personen auf der Kandidatenliste – darunter noch fünf weitere Frauen – wurden einstimmig nominiert. Ohne Gegenstimmen wurden weitere abstimmungsnotwendige Funktionen wie Wahlbeauftragte und Ersatzkandidaten verabschiedet. (Text: Johannes Fuchs)